Brain Management by Karl J. Hierl

Garantien fürs Scheitern. Oder wie aus Selbst-Zerstörung – Erfolge werden

Eine Erfolgs-Regel unter uns Therapeuten sagt: „Du kannst jeden so weit fördern, bis er in Konflikt mit seinem Selbstbild kommt.“ Wieso? Es müsste doch jeder daran interessiert sein, so vital, wie möglich zu werden! Weit gefehlt! Wer einmal gelernt hat, sich über seine Krankheit Aufmerksamkeit zu erzwingen, kann das kaum mehr lassen. Obwohl das selten bewusst läuft!

Gibt es also eine direkte Verbindung
zwischen dem Körper-Zustand und dem möglichen Erfolg?

Ja, ganz klar JA!
Und die ist unerbittlich!
Stärker als alle Ziele und Visionen. Macht also Sinn, sich damit mal etwas zu befassen.

Das Problem.
Du suchst Dir eine Aufgabe. Hast Ziele. Steigst ein. Entwickelst Dich gut. Und – kurz vor der Ernte knallt alles wieder zusammen. Du liegst am Boden … Aber gibst nie auf. Gehst durch die Krise. Wirst stark. Du siehst die nächste Aufgabe … Und alles geht von vorne los. Ein paar mal kann man das ja machen – aber dann wird doch die Lebens-/Zeit knapp. Und das Muster breitet sich auch noch auf Beziehungen etc. aus. Es wird schön langsam verd… eng! Und du fragst Dich: Hey – was läuft hier eigentlich???

Der Hintergrund
Es gibt in uns Lebens-CODES,
die stärker sind, als jedes Ziel, jede Absicht, jeder Vorsatz.
Wer kennt das nicht … Die meisten kapitulieren davor. Und die Guten geben nicht auf … Und scheitern dennoch – meistens.

Wieso?
Es gibt eine „Zentrale Überlebens-Stelle“ – nennen wir sie „Paradigma“ – in der alles gesammelt ist, was einmal unser Überleben gesichert hat. Dieses „Paradigma“ ist daher endlos stark, hat aller oberste Priorität. Sollte ein Erfolg gegen solche erlernten Überlebens-Regeln verstossen, wird er gekillt. Gnadenlos! Was steht nun in dieser „Überlebens-Zentrale“? „Lass Dich bloss nicht dabei erwischen …!“ oder „“Wir sind eben eine Arbeiter-Familie … Da muss man bescheiden sein!“ oder „Steig nicht so hoch – dann fällst Du weniger tief!“ oder „Das wirst Du wohl nie lernen!“

Achtung: Auf den Punkt:
Solche Botschaften werden zu einem paradigmatischen Code,
wenn 3 elementare Eigenschaften zusammen fallen:
1. Es muss eine emotionale Situation sein (Hohe Energie)
2. Es muss ein Bezug zum eigenen Werte-System da sein (persönlicher Bezug)
3. Man musst sich abhängig, ausgeliefert, schwach etc. Fühlen (Soziale Vernetzung)

Sind diese 3 Komponenten gleichzeitig erfüllt,
schreibt der Köper eine „Wesentliche Überlebens-Situation“ ins Paradigma.

Wie?
Unter diesem 3fach-Einschlag entsteht massiv Stress, der alle Kraft in den Muskeln sehen will. Also wird dort Salzsäure produziert. Sofort verdünnt das Immun-System die Säure mit Körper-Wasser – mit all den darin gelösten Vitalstoffen. Der Muskel ist in Sekunden optimal versorgt.

Optimal – aber, was hat das mit dem Thema zu tun?
Viel – sehr viel sogar.

Wenn also die SÄURE die FOLGE der Stresse ist,
arbeitet der Körper solange im Überlebens-Modus,
so lange diese Säuren gespeichert sind.

Also ein Fall für´s Paradigma. Kommt es jetzt durch schöne Erfolge und glückliche Veränderungen zu Widersprüchen gegen diese Regel, greifen dessen Steuerungs-Muster – und zerstören, was diesem Überlebens-Code widerspricht. Ein dramatischer Teufels-Kreis! Eine Schutz-System, das sich selbst ad Absurdum führen kann. Kann man es umgehen? Gibt es ein Entrinnen?

Die Lösung
Ich selbst habe mich zu allem entschlossen auf diesen Kampf mit dem Paradigma eingelassen. Und das bis zum Rand der Selbstzerstörung. Bis ich verstanden habe:

Kann man das Paradigma mit all seinen Einträgen löschen?
Klares NEIN!

Löschen lassen sich nur leichte Muster, die noch nicht durch den 3fach-Einschlag zum CODE gereift sind.

Ich musste zuerst akzeptieren, dass in jedem, noch so perfidem Muster, ein genauso grosser Nutzen steckt: Ein Gesetzt der Dualität. Ab dann war mir klar: Könnte man diese Einträge löschen, würden elementare Bestandteile meiner Persönlichkeit zerbrechen. Erfahrungen, die mich weiter bringen, fehlen. Wesentliche Stärken wären von heute auf morgen … WEG! Ich könnte meinen Beruf an den Nagel hängen … Von vorne anfangen.

Was also „weg muss“ sind nicht die Einträge,
sondern die negative CoNotation. Die dahinter geschriebene Stress-Codierung. Die Tendenz zur Selbst-Zerstörung. Ab da sind diese CODES durchaus produktiv.

Die Strategie
„Im Problem steckt die Lösung“. Wenn also der destruktive Stress-Aspekt über diese Körper-Säuern organisiert ist, sind diese Säuren der Minimum-Faktor zur Besserung: Sind diese Säuren raus, sind auch die destruktiven Stress-Aspekte raus. Richtig? Das müssen wir uns genauer ansehen.

Was wird gelöst?
Gelöst werden die negativen, destruktiven Bezüge.
Die Ängste. Zwänge.
Die Unausweichlichkeit der Selbstzerstörung.
Die Auslöser für diese Zerstörung-Automatismen.
Die Blindheit unterwegs.
Also der komplette Stress-Bezug.
Und das ist doch schon mal was …

Was aber bleibt?
Im Kern bleiben die im Hirn und Nervensystem gespeicherten, ausgesprochen wertvollen Potentiale.
Lebens-Erfahrungen – also die persönliche Reife.
Die Fähigkeit, sich mal zurück zu halten.
Sich seiner Wurzeln zu besinnen.

Genau jetzt sind wir am Punkt:
Bei DIESER Entsäuerungs-Methode bleiben diese Stärken erhalten. Die Lebens-Tüchtigkeit wächst. Und damit dieses unglaublich gute Gefühl, sich in jeder denkbaren Situation sicher bewegen zu können.

Nun zur Praxis: Wie geht das?
Sie haben sicher erkannt, dass es sich hier nicht um das abendliche Aufräumen der getragenen Socken geht. Vergessen sie also das „14 Tage Basen-Fasten“. Wir spielen hier in der Liga langfristig angelegter Prozess der Selbst-Gestaltung und Selbst-Entwicklung – die durch den Wegfall tief verankerter Stress-Säuren möglich werden. Es geht um einen harmonischen Prozess, bei dem solide Verhaltens-Dramaturgien möglich werden: Beziehungen neu definieren, eigene Ziele umschreiben. Ganze Lebens-Weisen in neue Bahnen schieben. Das dauert. Das reift.

Jetzt sind wir am Kern
„Entsäuern“ ist der sanfte, kontinuierliche Switch
von der FREMD-Steuerung seines Lebens
durch „ERWORBENE AUTOMATISMEN“ –
hin zur bewussten Lebens-Gestaltung
mit eigenen Zielen, Werten und einer hochgradig faszinierenden VISION.

Möglich durch die Lösung „bestrafender Codes“.

Je mehr die Säuren systematisch raus gehen, desto mehr Freiraum entsteht für neues Denken. Denn je mehr die destruktive Vergangenheit den Menschen verlässt, desto eleganter kommt er in der eigenen Gegenwart an.

Und dann gelingt die Gestaltung der Zukunft frei von überholten Blockern und Ängsten – gestärkt durch ein breites Repertoire aktiver Potentiale. Und daher greifen wirklich professionelle Entsäuerungs-Methoden tief:
Ins Binde- und Fettgewebe.
Später in den Zell-Zwischen-Raum.
Und dann ins Zell-Innere.

Überall sind Säuren gespeichert. Lassen sie daher nur wirklich ERFAHRENE Therapeuten an sich ran. Denn mit jeder Ausscheidung alter Säuren gibt es massive Verschiebungen in Ihrer Erfahrung-Struktur. Und sollte einer was von „Kaffee und Süsses weg lassen“ erzählen … Gehen sie wieder. Diese Ernährung-Säuren entstehen in völlig anderen Zyklen!

Alles nur schöne Theorie?
Nein – bestätigt durch massive Eigen-Erfahrungen und jahrelange Betreuung meiner Privat-Praxis-Kunden. Die Erfahrungen würden Bücher füllen.

Wer sich praktisch vertiefen will – auch über wirklich professionellen Entsäuerungs-Methoden – findet Material auf meinem Blog:

http://www.burnout-stress-info.de

Und bei Fragen?
Einfach das Kommentar-Feld benutzen. Ich antworte gerne!
Weil mir das Thema extrem am Herzen liegt.

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