Brain Management by Karl J. Hierl

Die „Goldene Regel“ des produktiven Denkens

Sehen wir es mal rein nüchtern: 
Kopfweh, Stress, schlechter Schlaf und Burn Out sind die Folge einer Überforderung von Hirnzellen und Nerven. Und das über lange Zeit. Anders gesagt: Wer sich ständig bis an den Rand seiner Leistungsfähigkeit fordert, zerstört systematisch sein gesamtes Gefüge. Und dann tritt als „Rettung in der NotI“ ein natürlicher Drehzahl-Begrenzer auf den Plan: Kopfweh. Schlafstörungen … Und wenn´s hart kommt …eben BURN OUT!

Nun ist eines sehr wesentlich zu wissen:
Die Kopfweh-bildende Überlast
ist nicht abhängig von der Menge der zu bearbeitenden Informationen.
Sondern von der Fähigkeit des Systems,
diese Informationen verarbeiten zu können.
Der Kopfweh-bildende Faktor ist also nicht 
die Menge der eingehenden Daten –
sondern die Art & Weise, 
wie der Hirn-Besitzer mit seinem Hirn umgeht.

Konkret:
Wer schneller einlädt, als sein Mental-System verarbeiten kann, 
produziert Kopfweh – und eine schlechte Denk-Effizienz, zu geringe Komplexität der erdachten Lösungen – und somit eine zu geringe Denk-Qualität. Wer also seinem Hirn professionell hilft, die vielen Aufgaben zu erfüllen, kann Kopfweh vergessen. Und auf eine stetig steigende Denk-Ergebnis-Qualität zählen.

Also:
Die zu erdenkenden Lösungen werden in dem Mass besser,
in dem man mit seinem Hirn – hirngerecht umgeht.

Und worauf kommt es da an? Es gibt ganz sicher viele Faktoren – aber einer hat eine ebenso zentrale Wirkung – wie er einfach zu installieren ist: Und daher bekommt er von mir den hohen Status einer …

„GOLDENEN REGEL“!
Überlast-bedingte Stauungen im Denk-System
 können durch
• abrupt eingelegte 5 min-Pausen,
• leichte Körper-Übungen
• 
und 250ml Wasser trinken
schnell und sicher behoben werden.
Das Hirn kann dann die gestauten Reste
wieder zuordnen und verarbeiten.

Wie sieht also die ideale Power-Strategie aus, mit sich das Hirn – hirngerecht – zu Hochleistung führen lässt?


Zuerst: 1 – 3 Stunden richtig hart arbeiten und massiv einladen – bis die Infos nicht mehr sofort verarbeitet werden können. Ab dann gehen sie in den „Zwischenspeicher“ und warten darin auf Verarbeitung.

Achtung: An dieser Schwelle entscheidet sich die Denk-Qualität!  
Ist der Speicher voll – kommt´s zu Müdigkeits-Erscheinungen. Später zum Crash – und Kopfweh. Dann werden Info´s gelöscht. Das System geht in den „Rescue-Modus“ und tut alles, um zu seiner wohlverdienten Pause zu kommen. Also Kopfweh – und wenn´s schlimmer kommt: Mit Schlaf-Störungen kombiniert, damit nichts mehr geht. Ausserdem können Sie auf das, was Sie bereoits wussten, plötzlich nicht mehr zugreifen.

Setzen Sie jetzt aber meine empfohlenen 3 Mini-Massnahmen ein, geht ein völlig neuer Prozess weiter:
1. Die empfohlene Pause+Körper-Übung+Wasser durchziehen – dann …
2. Mit einem völlig anderen Thema weiter arbeiten. Einen „mentalen Bruch“ einbauen, der das Hirn aus den Zwängen der bisherigen Denkrillen entlässt
3. Nach einigen Stunden – und/oder am nächsten Tag erneut an das Thema ran gehen. Sie werden das bisher Erarbeitete mit völlig anderen Augen sehen – und sehr effizient optimieren können. Das kann Quantensprung-artige Verbesserungen ergeben.

Und das Ganze läuft völlig frei von Stress-Gefühlen. Trotz grosser Leistungen.
Vor allem auch ohne die brüllenden Kopfschmerzen. Erfolgs-Menschen wissen um den unbezahlbaren Wert punktueller Verarbeitungs-Pausen: Da werden die parallel in anderen Aufgaben gesammelten, neuen Reize mit den bestehenden Ergebnissen der „alten Aufgabe“ verbunden. Es entstehen neue Ideen – und damit auch einer der intensivsten Treiber:
Ein riesige Glücks-Gefühl, das die Geburt eigener Erkenntnisse begleitet. „Heureca – ich hab´s!“

Und genau das unterscheidet die „Leistungs“-Träger von den „Leidens“-Trägern:
Beide arbeiten viel. Nur die einen, weil sie dabei zu immer neuen Glück-Explosionen kommen. Die anderen, weil sie den Leidensdruck glückloser Quälerei einfach nicht abstreifen können.

Und der Schlüssel dazu?
Meine empfohlenen 3 Mini-Massnahmen: Immer wieder mal abschalten. Eine radikale Unterbrechung einlegen. Körper-Übungen machen. Wasser trinken … und dem Hirn die Zeit geben, um sich immer wieder zu regenerieren. 5 min gekonnt nichts tun – das bringt den Erfolg.

5 min gekonnt nichts tun – das bringt den Erfolg.

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